Schon in der Zeit vor Christus wurde von Hirtenhunden berichtet, welche den Hirten bei der Arbeit behilflich waren.
Es waren einerseits grossen, schwere Hunde, welche zum Schutz der Herde gegen Feinde wie Wölfe eingesetzt wurden und Hunde mit kleinerem Körperbau, welche dazu dienten, die Herde zu den verschiedenen Weideplätzen zu treiben.
Die grossen, schweren Hunde hatten vorwiegend die Farbe weiss, weil sie sich so in der Dunkelheit besser von Feinden unterscheiden liessen. Bei den Treibhunden war die Farbe von keiner besonderen Bedeutung, da ihr Einsatz vorwiegend am Tag war.
Dazwischen gab es noch Kreuzungen beider Arten in allen Farben von dunkel bis weiss, welche als Allrounder eingesetzt wurden.
Aus diesen Tieren wurde allmählich der Deutsche Schäferhund herausselektiert, was durch den „Vater des Deutschen Schäferhundes“ Max von Stephanitz einen bedeutenden Anstoss bekam.
Bereits zwischen 1882 und 1887 wurden in Deutschland an Schäferhundeausstellungen auch weisse Hunde gezeigt. Dies waren die Hunde Greif, Greifa und Greif II. 
  GreifGreif
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